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Corona - eine Krise mit zwei Gesichtern

Die Coronakrise hat uns nun seit einigen Wochen fest im Griff und nimmt grossen Einfluss auf unser privates und berufliches Leben. In allen Bereichen müssen wir Einschränkungen und Verbote zum Wohle der gesamten Bevölkerung in Kauf nehmen.

03.06.2020 Claudia Fischler-Kunz

So auch im AZ Birsfelden. Vom Besuchsverbot, Mundschutzpflicht für Mitarbeitende, Einrichten einer Isolationsstation für den Ernstfall bis hin zu einem internen Krisenstab in ständiger Alarmbereitschaft.

Dank der unermüdlichen Einhaltung aller Hygiene- und Schutzmassnahmen durch unsere Mitarbeitenden und dem konsequenten Durchhalten unserer Bewohnerinnen, Bewohnern und Angehörigen haben wir es geschafft, bisher frei von Corona zu sein. Ein herzliches Dankeschön dafür!

Eine Pandemie ist eine herausfordernde Zeit, in der man ein hohes Mass an Flexibilität, Kreativität, Selbstdisziplin und Eigenverantwortung zum Schutz der besonders gefährdeten Menschen und sich selbst aufbringen muss. Es ist aber auch eine Zeit der Innovation und der Solidarität. So entstand für unsere Bewohnerinnen und Bewohner das Angebot eines mobilen Kiosks, der Videotelefonie, Gottesdienstaufzeichnungen, Klavierkonzerte durch Mitarbeitende und eine Begegnungszone. Zeichen der Solidarität erreichten uns aus Birsfelden mit Kinderzeichnungen, süsse Überraschungen oder Geschenke aus einem Dekorationsladen in Basel.

Wir haben die Krise mit zwei Gesichtern kennengelernt:

Das eine Gesicht ist verstimmt und durch Verbote und Einschränkungen gekennzeichnet.

Das andere erwärmt unserer Herzen mit einem freundlichen Lächeln der Solidarität und dem Blick auf neue innovative Möglichkeiten in der Betreuung.